Was ist eine vergrößerte Prostata bzw. Benigne Prostatahyperlasie (BPH)?

Sie sind nicht allein. Von BPH sind mehrere Millionen Männer über 50 betroffen.

Was ist die Prostata? Bevor wir zum Thema BPH kommen, finden Sie in diesem Abschnitt zunächst einige Informationen über die Prostatadrüse selbst. Die Prostata ist ein Teil der männlichen Fortpflanzungsorgane. Ihre wichtigste Funktion ist die Produktion von Sperma. Eine gesunde Prostata gleicht in Größe und Form einer Walnuss und wiegt ca. 30 Gramm. Wie im Diagramm dargestellt, befindet sie sich unterhalb der Harnblase und vor dem Mastdarm (Rektum). Die Prostata umkleidet die Harnröhre (Urethra), die von der Harnblase durch den Penis führt und zur Ausscheidung von Urin dient. Bei einer gesunden Prostata wird die Ausscheidung von Flüssigkeit durch die Harnröhre nicht beeinflusst.

 

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Was ist eine vergrößerte Prostata bzw. BPH?

Benigne Prostatahyperplasie, kurz BPH, ist üblicherweise unter dem Namen "Vergrößerte Prostata" bekannt. Dieser Begriff bezieht sich auf eine gutartige (benigne) Vergrößerung (Hyperplasie) der Prostata. Üblicherweise wächst die Prostata während der Pubertät recht schnell, verändert ihre Größe dann aber über einen längeren Zeitraum nicht mehr. Bei fast allen Männern beginnt sie jedoch ab dem 40. Lebensjahr erneut zu wachsen. Daher leiden vor allem ältere Männer häufig unter BPH: ca. 60 % aller Männer über 60 und ca. 80 % aller Männer über 80 sind betroffen. Auch wenn BPH in manchen Fällen nie Probleme verursacht, leiden viele Männer früher oder später unter den typischen Symptomen. Diese Symptome sind unterschiedlich stark ausgeprägt und beeinflussen möglicherweise das tägliche Leben.

Wie äußern sich die Symptome von BPH?

Eine vergrößerte Prostata drückt auf die Harnröhre und kann somit zu einer Störung der Urinausscheidung führen. Diese Obstruktion kann folgende Symptome verursachen:

  • Schwacher Urinstrahl
  • Häufiges Urinieren, vor allem nachts (Nykturie)
  • Schwierigkeiten beim Einleiten und Beenden des Urinstrahls (Harnverzögerung)
  • Unfähigkeit, die Blase vollständig zu entleeren
  • Bauchpresse oder besondere Anstrengung nötig, um zu urinieren
  • Sehr plötzlicher Harndrang
  • Schmerzen und Brennen beim Urinieren

 

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